+ + + 14.01.2009: Gesetzesentwurf geht in Begutachtung - Frist endet am 28.01.2009 + + + + + + 4./5.3.2009: Diskussion im Finanzausschuss + + +

+ + + 11.3.2009: Parlament beschließt die Absetzbarkeit + + +

+ + + 31.7.2009: Veröffentlichung der Liste durch das Finanzamt 1/23 + + + + + + 6.12.2009: BMF startet Öffentlichkeitskampagne + + + + + + 1.1.2010: 366 NPOs haben die Spendenabsetzbarkeit + + +
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Warum Spendenabsetzbarkeit
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Privatspenden in Österreich


Im Jahr 2007 gaben etwa 75% der Österreicher in Umfragen an, grundsätzlich zu spenden, nur ein Viertel der Bevölkerung ist also prinzipiell Nichtspender. Konkret konnten im Jahr 2007 68% der Österreicher zu einer Spende bewogen werden.
 
18% der ÖsterreicherInnen spenden regelmäßig, 57% nur in bestimmten Fällen und 25% grundsätzlich gar nicht. 
 
Betrachtet man die Entwicklung des Spenderpotentials über die letzten 15 Jahre, kann man feststellen, dass die Anzahl der Spender leicht gefallen ist und die der Nichtspender leicht gestiegen ist. Obwohl sehr viele Österreicher spenden, spenden sie nur kleinere Beträge, meist zehn Euro. Die durchschnittliche Höhe der Spende betrug 2007 23,06 Euro. Somit stieg die durchschnittliche Spendenhöhe, ebenso wie die Spendenhäufigkeit gegenüber den Jahren zuvor an. 2007 wurde im Schnitt vier Mal gespendet.

Doch wer sind die Spender?
Der typische Spender ist weiblich, über 60 Jahre alt, wohnt auf dem Land und hat eine hohe Bildung. Dieser plakativen Aussage liegen folgende Tendenzen zugrunde:
• Es spenden tendenziell mehr Frauen als Männer. Obwohl Männer weniger oft spenden, spenden sie in der Regel höhere Beträge als Frauen.
• Je älter die Menschen werden, desto mehr spenden sie. 84% der Menschen über 50 bzw. sogar 90% der Menschen über 60 Jahre spenden, wohingegen nur 56% der Menschen bis 29 Jahre spenden.
• Menschen, die auf dem Land leben spenden eher als Menschen, die in Städten leben. Regional gesehen spenden die Nord-Ost- und Südösterreicher eher als die Westösterreicher.
• Je höher ein Mensch gebildet ist, desto eher spendet er. 83% der Menschen mit Matura oder Universitätsabschluss spenden, wohingegen nur 72% der Menschen mit und ohne Pflichtschulabschluss spenden.

Warum spenden die ÖsterreicherInnen?
Ob man spendet, hängt bei mehr als der Hälfte der Österreicher (62%) vom persönlichen Einkommen ab. Weiters ausschlaggebend ist auch ob sich der Spender/ die Spenderin persönlich angesprochen fühlt und ob es Katastrophen gibt, wo einfach geholfen werden muss. Religiöse Überzeugung spielt beim Spenden für die meisten Österreicher keine Rolle. Die beliebtesten Spendenziele sind mit großem Abstand Kinder, gefolgt von Tieren und inländischen Katastrophen. Weiters spenden viele Menschen auch für die Bekämpfung des Hungers in der Welt, Katastrophen im Ausland, behinderte Menschen, Umweltschutz und sozial Benachteiligte.

Welche sind die bekanntesten spendensammelnden Organisationen?
Am bekanntesten sind bei den Spendern die größten wohltätigen Organisationen, die Spenden sammeln: Das Rote Kreuz, SOS Kinderdorf, die Caritas und die Sternsinger Dreikönigsaktion. Dies sind zugleich auch die vier Organisationen, die die meisten Spenden sammeln können. Weiters sind auch Greenpeace, der Tierschutzverein, Ärzte ohne Grenzen, UNICEF und Amnesty International sehr bekannt. Am sympathischsten sind den Österreichern das Rote Kreuz, SOS Kinderdorf und Ärzte ohne Grenzen.
 

Was ist das österreichische Spendengütesiegel?
Seit 2001 gibt es in Österreich ein Qualitätssiegel für Spenden werbende Organisationen, das österreichische Spendengütesiegel. Es steht für verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Das Spendengütesiegel wird Organisationen, die die Anforderungen erfüllen, von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder verliehen und kann auch von ihnen entzogen werden. Aktuell haben über 180 Organisationen das Spendengütesiegel, eine Liste findet man unter www.osgs.at. Mehr als die Hälfte der Spendengelder sind durch das Gütesiegel abgedeckt.

Eine wichtige Maßnahme zur Steigerung des Spendenvolumens in Österreich ist die von den NPOs seit langem geforderte steuerliche Absetzbarkeit von Spenden.

Im Jahr 2007 gaben etwa 75% der Österreicher in Umfragen an, grundsätzlich zu spenden, nur ein Viertel der Bevölkerung ist also prinzipiell Nichtspender. Konkret konnten im Jahr 2007 68% der Österreicher zu einer Spende bewogen werden.
 
18% der ÖsterreicherInnen spenden regelmäßig, 57% nur in bestimmten Fällen und 25% grundsätzlich gar nicht. 
 
Betrachtet man die Entwicklung des Spenderpotentials über die letzten 15 Jahre, kann man feststellen, dass die Anzahl der Spender leicht gefallen ist und die der Nichtspender leicht gestiegen ist. Obwohl sehr viele Österreicher spenden, spenden sie nur kleinere Beträge, meist zehn Euro. Die durchschnittliche Höhe der Spende betrug 2007 23,06 Euro. Somit stieg die durchschnittliche Spendenhöhe, ebenso wie die Spendenhäufigkeit gegenüber den Jahren zuvor an. 2007 wurde im Schnitt vier Mal gespendet.

Doch wer sind die Spender?
Der typische Spender ist weiblich, über 60 Jahre alt, wohnt auf dem Land und hat eine hohe Bildung. Dieser plakativen Aussage liegen folgende Tendenzen zugrunde:
• Es spenden tendenziell mehr Frauen als Männer. Obwohl Männer weniger oft spenden, spenden sie in der Regel höhere Beträge als Frauen.
• Je älter die Menschen werden, desto mehr spenden sie. 84% der Menschen über 50 bzw. sogar 90% der Menschen über 60 Jahre spenden, wohingegen nur 56% der Menschen bis 29 Jahre spenden.
• Menschen, die auf dem Land leben spenden eher als Menschen, die in Städten leben. Regional gesehen spenden die Nord-Ost- und Südösterreicher eher als die Westösterreicher.
• Je höher ein Mensch gebildet ist, desto eher spendet er. 83% der Menschen mit Matura oder Universitätsabschluss spenden, wohingegen nur 72% der Menschen mit und ohne Pflichtschulabschluss spenden.

Warum spenden die ÖsterreicherInnen?
Ob man spendet, hängt bei mehr als der Hälfte der Österreicher (62%) vom persönlichen Einkommen ab. Weiters ausschlaggebend ist auch ob sich der Spender/ die Spenderin persönlich angesprochen fühlt und ob es Katastrophen gibt, wo einfach geholfen werden muss. Religiöse Überzeugung spielt beim Spenden für die meisten Österreicher keine Rolle. Die beliebtesten Spendenziele sind mit großem Abstand Kinder, gefolgt von Tieren und inländischen Katastrophen. Weiters spenden viele Menschen auch für die Bekämpfung des Hungers in der Welt, Katastrophen im Ausland, behinderte Menschen, Umweltschutz und sozial Benachteiligte.

Welche sind die bekanntesten spendensammelnden Organisationen?
Am bekanntesten sind bei den Spendern die größten wohltätigen Organisationen, die Spenden sammeln: Das Rote Kreuz, SOS Kinderdorf, die Caritas und die Sternsinger Dreikönigsaktion. Dies sind zugleich auch die vier Organisationen, die die meisten Spenden sammeln können. Weiters sind auch Greenpeace, der Tierschutzverein, Ärzte ohne Grenzen, UNICEF und Amnesty International sehr bekannt. Am sympathischsten sind den Österreichern das Rote Kreuz, SOS Kinderdorf und Ärzte ohne Grenzen.
 

Was ist das österreichische Spendengütesiegel?
Seit 2001 gibt es in Österreich ein Qualitätssiegel für Spenden werbende Organisationen, das österreichische Spendengütesiegel. Es steht für verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern. Das Spendengütesiegel wird Organisationen, die die Anforderungen erfüllen, von der Kammer der Wirtschaftstreuhänder verliehen und kann auch von ihnen entzogen werden. Aktuell haben über 180 Organisationen das Spendengütesiegel, eine Liste findet man unter www.osgs.at. Mehr als die Hälfte der Spendengelder sind durch das Gütesiegel abgedeckt.

Eine wichtige Maßnahme zur Steigerung des Spendenvolumens in Österreich ist die von den NPOs seit langem geforderte steuerliche Absetzbarkeit von Spenden.
 

WIR UNTERSTÜTZEN

Monika Culen
Rote Nasen
Monika Culen
"Wir wollen, dass Solidarität und Verantwortung für einander eine Selbstverständlichkeit in unserer Gesellschaft werden. Die steuerliche Absetzbarkeit von Spenden ist ein unverzichtbarer Schritt für diese nachhaltige Kultur der Philanthropie in Österreich."
Kurt Bergmann
Gründer "Licht ins Dunkel"
"Warum?
Spenden für die Ameisenforschung sind steuerlich absetzbar, solche für hungernde Kinder nicht!"


Prim. Univ.-Prof. Dr. Christoph Gisinger
Haus der Barmherzigkeit
"Soziale Hilfsorganisationen wie das Haus der Barmherzigkeit übernehmen immer mehr Leistungen für unsere Gesellschaft und beschäftigen 116.000 Arbeitnehmer.
Österreich braucht uns. Wir brauchen Spenden. Daher: Spendenabsetzbarkeit jetzt!"


DI Dr. Hildegard Aichberger
WWF
"Wir sind auf die dauerhafte Hilfe unserer Spender angewiesen, Ohne die Spendenabsetzbarkeit drohen dem WWF Spendeneinbußen von bis zu 20 Prozent nach den derzeitigen Berechnungen. Wir wissen noch nicht, bei welchen Umweltprojekten wir deswegen kürzen müssen. Natur und Umwelt dürfen nicht auf Kosten der Finanzkrise vernachlässigt werden!"

Ing. Heinz Hödl
KOO

"Die Koordinierungsstelle der Bischofskonferenz für internationale Entwicklung und Mission begrüßt den Vorstoß von Finanzminister Josef Pröll und fordert, dass dieser Gesetzesentwurf rasch umgesetzt wird!"
Dr. Gerhard Heilingbrunner
Umweltdachverband



"Eine Stärkung der Zivilgesellschaft ist notwendiger denn je. Die Herausforderungen und Lösungsansätze werden immer komplexer.
Die Absetzbarkeit von Spenden für Umwelt – und Hilfsorganisationen ist daher ein wichtiger gesellschaftspolitischer Schritt in eine richtige Richtung."
Mag. Ulrike Schelander
CARE Österreich
Mag. Ulrike Schelander
 
"Eine Milliarde Menschen leiden an Hunger. Mit Spenden können wir Leben retten und Gerechtigkeit schaffen. Daher brauchen die Ärmsten der Armen die Spendenabsetzbarkeit – jetzt!"

Mag. Alexander Egit
Greenpeace
"Lippenbekenntnisse sind nicht nur beim Umweltschutz eine Sünde.
Spendenabsetzbarkeit wurde vor der Wahl versprochen, und muss daher nach der Wahl auch eingelöst werden."
Dr. Klaus Kastenhofer
Global 2000
"Damit die großartige Leistung der österreichischen Spenderinnen und Spender für unser Land auch endlich staatliche Anerkennung finden!"
Florian Bittner
Österreichisches Institut für Spendenwesen - ÖIS
Florian Bittner

"Alle im Parlament vertretenen Parteien haben sich im Laufe der vergangenen Jahre zur Steuerabsetzbarkeit von Spenden bekannt. Ein entsprechender Gesetzesentwurf liegt bereits vor. Das ÖIS fordert die Verantwortlichen dazu auf, rasch Maßnahmen zur Umsetzung der Steuerabsetzbarkeit zu ergreifen und damit das Spendenwesen als Grundpfeiler einer solidarischen Zivilgesellschaft zu fördern."
Heli Dungler
Vier Pfoten
 
„Tierschutz ist ein wichtiger Teil von Umweltschutz und Konsumentenschutz.
Bessere Tierhaltungsbedingen und -gesetze sind ohne die Hilfe unsere Spenderinnen und Spender nicht durchsetzbar. Die Spendenabsetzbarkeit sollte gerade in Zeiten der Finanzkrise schnell Tatsache werden.“
Günter Karlhuber
Pro Juventute


"Spendenorganisationen übernehmen vielfach unbedankt die Aufgaben des Staates. Die Spendenabsetztbarkeit „kostet“ vergleichsweise wenig und bringt ein vielfaches an Wohlfahrtsgewinn für die Zivilgesellschaft. Österreich darf in Sachen Spendenabsetzbarkeit nicht das Schlusslicht Mitteleuropas bleiben."
Mag. Martina Kronthaler
Aktion Leben Österreich
 
"Immer mehr Menschen sind in Österreich von den Teuerungen massiv betroffen. Es kann nicht sein, dass eine Schwangerschaft oder die Geburt eines Kindes eine Frau in die Armut treibt. Wie alle Spendenvereine sind wir auf die Unterstützung von hilfsbereiten Menschen angewiesen. Die NGOs brauchen deshalb unbedingt die steuerliche Absetztbarkeit von Spenden."
Alexander Trinkl
Agenda X - Das junge Zukunftsnetzwerk
 
"Wir brauchen die Menschen in ihrer Vielfalt, die das Gemeinwohl
mitgestalten. Die Spendenabsetzbarkeit schafft die Anreize für den Markt
gemeinnützigen Engagements
."
Mag. Manfred Kumer
Österreichisches Rotes Kreuz
„Neben Finnland ist Österreich das einzige europäische Land, in dem Spenden nicht steuerlich absetzbar sind. Seit Jahren schon fordern Vertreter von Non-Profit-Organisationen, dass Österreich hier auf europäischen Standard aufschließt. Nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen würden durch die Spendenabsetzbarkeit zu stärkerem sozialen Engagement motiviert werden – zugunsten all jener Menschen, die auf die Leistungen von Hilfsorganisationen angewiesen sind.“

 
Gerhard Pock
WWF


"Österreich ist das vorletzte Land in Europa, dass noch keine Spendenabsetzbarkeit hat. Es ist Zeit, uns aus dieser Steinzeit heraus zu führen. Die Zusagen der Parteien gibt es, allein die Taten fehlen. Ich kann hier nur mehr Ingrid Thurnher zitieren: "Da versteht man nicht, dass es die Spendenabsetzbarkeit nicht schon lange gibt."

Mag. Eva Bauer
Haus der Barmherzigkeit
"Die Spendenabsetzbarkeit für soziale Hilfsorganisationen wie dem Haus der Barmherzigkeit ist europäischer Standard. Österreich darf nicht länger Schlusslicht sein: Daher Spendenabsetzbarkeit jetzt!"


 
Mag.(FH) Alex Buchinger
fundraising competence group
„Ob Ungarn, Tschechien, Polen, viele Osteuropäische Länder stärken mit diversen steuerlichen Vorteilen für SpenderInnen den 3. Sektor und helfen so, die
Spendenbereitschaft der Menschen zu steigern. Trotz junger Spendenkultur wurde sehr rasch die Spendenabsetzbarkeit in diesen Ländern umgesetzt, um
die Entwicklung des 3. Sektors zu beschleunigen und zu stärken. In diesem Bereich sind die CEE Länder Vorbild für Österreich!

 

Paul Märzinger
Arbeiter Samariter Bund



"Als eines der europäischen Schlusslichter bei der Spendenabsetzbarkeit, ist es mittlerweile eine bittere Notwendigkeit, dass Österreich die Absetzbarkeit endlich beschließt. Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Turbulenzen kann es nicht sein, dass der Staat Aufgaben an Organisationen überträgt, aber keinerlei Anreiz schafft, dass die Bevölkerung diese Organisationen bei ihrer Arbeit unterstützt.
Spendenabsetzbarkeit - jetzt - sofort - nachhaltig!"